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Flötenbaum des Schwarzspechtes

Flötenbaum des Schwarzspechtes

Ein Schwarzspecht- Höhlenbaum mit insgesamt 6 untereinanderliegenden Höhleneingängen (einer von hinten hier nicht sichtbar), eine sogenannte "Spechtflöte". Der Stamm ist zwischen den Höhlen ganz durchgefault und wäre ein schönes Fledermausquartier. Ursprünglich sorgte der längsverlaufende Stammschaden unterhalb der Höhlen für die Fäule im Stamm, die der Schwarzspecht ausnutzte, um im weicheren, angefaulten Holz seine Bruthöhlen anzulegen. Im Laufe der Jahre folgte er der Fäule immer weiter Stamm- aufwärts. So kann der Stamm über mehrere Jahrzehnte genutzt werden. In gesundem Holz fällt es dem Specht schwer, eine Bruthöhle anzulegen. Unten links ist eine Baustelle erkennbar. Der Specht kehrt immer wieder zurück, um einwenig an der Höhle weiterzuarbeiten. Es kann sogar mehrere Jahre dauern, bis die Höhle fertiggestellt ist.

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Baustelle des Schwarzspechtes

Die Zeit gräbt mit

Ein Schwarzspecht hat mit dem Höhlenbau begonnen und oberflächlich ein Loch gehackt. Die entstandene Wunde lässt Fäule in das Kernholz des Baumes eindringen. Der Baum versucht die Schwachstelle zu überwallen. Der Schwarzspecht seinerseits hackt gezielt dieses Gewebe randlich weg und beginnt das faule Holz für eine Höhle herauszuhacken. Man erkennt deutlich die hellen Stellen, an denen die Rinde frisch entfernt wurde. Die Höhle ist erst wenige Zentimeter tief und auch eine „Specht-Baustelle“.

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