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Naturnähe der Baumartenzusammensetzung

In den letzten Jahren hat die Standortskunde ein stärkeres Gewicht auf die Beurteilung der Naturnähe von Wälder gelegt. Sie hat damit die Frage zu beantworten, welche Baumarten auf den verschiedenen Standorten konkurrenzkräftig sind und sich in der natürlichen Auslese durchsetzen werden.

Naturnahe Wälder zeichnen sich aus durch eine hohe Konkurrenzkraft der beteiligten Baumarten in den verschiedenen Sukzessions- und Altersphasen, sie erhalten den bodenchemischen und -physikalischen Bodenzustand und sind zumeist unempfindlich gegen biotische und abiotische Störungen.

Alle drei Parameter werden herangezogen, um die Standortsgerechtigkeit zu beurteilen; für die Baumarteneignung wird außerdem die Wuchsleistung der Baumart berücksichtigt.

Die Bewertung der Baumarteneignung erfolgt seit 1995 nach vier Ziffern, die in drei Stufen auf die Konkurrenzkraft, die Standortspfleglichkeit, die Betriebssicherheit und die Leistungsfähigkeit hinweisen.


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