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FFH-Gebiet 7920-342 Oberes Donautal zwischen Beuron und Sigmaringen

Karte7920-342
NameOberes Donautal zwischen Beuron und Sigmaringen
Höhe571 bis 846 m über NN
mittl. Höhe664 m ü. NN
Größe2700 ha
Waldfläche2054 ha
Vogelschutzgebiet innerhalb FFH7820-401 Südwestalb und Oberes Donautal (Teilfläche)
Vogelschutzgebietsfläche innerhalb FFH2510 ha
Wald innerhalb Vogelschutzgebiet1862 ha
NaturräumeHegaualb, Baaralb und Oberes Donautal, Hohe Schwabenalb, Mittlere Flächenalb
Regionale Gliederung der Standortskartierung Baden-WürttembergsEWB 6/08 Südwestliche Donaualb
Projektzeitraum20.02.2006 bis 30.06.2008
Zusammenstellen der Ausgangsbedingungen:15.04.2006
Ermitteln der Planungsgrundlagen (Geländearbeiten)30.06.2007
Konzept der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen01.02.2008
Endgültige Planfassung „Fachbeitrag Wald“30.06.2008
LandkreiseTuttlingen, Sigmaringen
GebietsbeschreibungHier im Zentrum des Durchbruchtals der Donau durch die Schwäbische Alb hat sich die Donau vor vielen tausend Jahren in die Kalkfelsen eingeschnitten. Die Landschaft ist deshalb geprägt von Felskomplexen mit steil abfallenden Felswänden und Blockschutthalden, eingerahmt von einer Waldkulisse. Insgesamt sind etwa 75% des Gebietes bewaldet, wovon die Waldmeisterbuchenwälder den größten Teil ausmachen. Sonn­seitig kommen auf Kuppen- und Oberhanglagen Orchideen­buchenwälder vor. An den Hängen und in tief eingeschnittenen Seitentälern entwickelten sich Hang- und Schluchtwälder. Fließ­gewässerbegleitend finden sich Auenwälder mit Esche, Erle und Weide.
Kurzcharakteristik:293 Höhlen. Durchbruchstal der Oberen Donau. Reich strukturierte, naturnahe Wälder, Felsen, Schutthalden, Höhlen, Grünlandbereiche mit Magerrasen und Fettwiesen. Die Donau mit Wasservegetation, Hochstaudenfluren, Galeriewälder, Altwässer. Zahlreiche ND
Schutzwürdigkeit:Felsen u. Blockhalden mit primär waldfreien, xerothermen Standorten, zahlreiche dealpine oder reliktische Arten u. Biozönosen (z.B. Reliktkiefernwälder). Überdurchschnittlich hoher Anteil an prioritären Lebensräumen und Arten.
kulturhistorische Bedeutung:Burgruinen und Reste ehemaliger Befestigungen, Kloster Beuron
geowissensch. Bedeutung:Prähistorisch-archäologisch bedeutsame Höhlen oder Balmen,
Zentrum des Durchbruchtals der Donau durch die Schwäbische Alb, Altwasserarme, Umlaufberge.
Kurzcharakteristik VogelschutzgebietDas Vogelschutzgebiet hat eine herausragende Bedeutung für den Schutz von Uhu und Wanderfalke sowie weitere Arten des Offenlandes wie auch des Waldes.
PEPL ZuständigkeitRP Tübingen
WaldartenGrünes Besenmoos, Alpenbock, Frauenschuh
WaldlebensraumtypenWaldmeister-Buchenwald (899 ha), Mitteleuropäischer Orchideen-Kalk-Buchenwald (197 ha), Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald Galio-Carpinetum (1 ha), Schlucht- und Hangmischwälder Tilio-Acerion (197 ha), Auenwälder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, -Alnion incanae, Salicion albae) (2 ha)
Offenland im WaldKalkhaltige Schutthalden der collinen bis montanen Stufe Mittel-europas, Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation, Nicht touristisch erschlossene Höhlen, Kalktuffquellen (Cratoneurion), Kalkreiche Niedermoore
Wald-VogelartenRauhfußkauz (Aegolius funereus), Schwarzspecht (Dryocopus martius), Berglaubsänger (Phylloscopus bonelli)
teilw. Im Wald vorkommende VogelartenHohltaube (Columba oenas), Grauspecht (Picus canus), Schwarzmilan (Milvus migrans), Rotmilan (Milvus milvus), Wespenbussard (Pernis apivorus), Baumfalke (Falco subbuteo), Wanderfalke (Falco peregrinus), Uhu (Bubo bubo)

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